Vortragsprogramm

Forscherinnen und Forscher geben einen Einblick in ihr Fachgebiet. Die Vorträge sind öffentlich und kostenlos und beinhalten einen vorgängigen Apéro. Bei Vorträgen im Museum.BL in Liestal sind Zuhörer jeweils ab 18:00 herzlich eingeladen, kostenlos die Ausstellung "Wildes Baselbiet" zum Thema Biodiversität zu besuchen.

 

Bitte beachten Sie auch das Vortragsprogramm unserer Schwestergesellschaft, der Naturforschenden Gesellschaft in Basel NGiB (Programm ansehen).

 

Datum, Ort

Vortrag

11.11.2017 (Sa), 10:15-16:15

Naturhist. Museum Basel

Vortragstag: Was bin ich? Art – Sorte – Lebensgemeinschaft

Diverse Referenten

22.11.2017 (Mi), 19:30

Gymnasium Laufen

Fliegen – Vom Mauersegler zum Flugzeug

Dr. Ila Geigenfeind, Zoologin, Ausstellungskuratorin Museum.BL, Liestal

 

Ob Vögel, Fledermäuse Insekten oder die ausgestorbenen Flugsaurier, viele Tiere haben die Lüfte erobert. Von allen fliegenden Tieren faszinieren uns Vögel am meisten. Sie reisten bereits fliegend über ganze Kontinente, lange bevor wir Menschen dies konnten. Um fliegen zu können, müssen einige physikalische Barrieren überwunden werden. Der Körper der Vögel hat sich im Laufe der Evolution perfekt an das Leben in der Luft angepasst. Dabei werden ganz unterschiedliche Flugtechniken verwendet. Inzwischen haben auch wir Menschen den Luftraum erobert. Allerdings benötigen wir dazu technische Hilfsmittel. Diese wurden grösstenteils der Natur abgeschaut, denn sie hat das Fliegen perfektioniert.

 

Wie kann der Mauersegler so schnell werden und warum jagt der Rotmilan nicht nachts? Wie spart der Albatros Energie und warum fliegen Eulen eigentlich lautlos? Der Vortrag gibt einen Einblick in die Welt des Vogelflugs und erläutert, wie er uns Menschen inspiriert hat.

12.12.2017 (D1), 19:00

Museum.BL, Liestal

Die Grenzen unserer Wahrnehmung in der Medizin: Placebo – Nocebo

Prof. Dr. Wolf Langewitz, Universitätsspital Basel

 

Bei vielen Medikamente und bei vielen Operationen beruht die heilende oder lindernde Wirkung auf einer Mischung von zwei verschiedene Wirkfaktoren: dem spezifischen Effekt der Intervention, also z.B. einer Veränderung des Ionen-Transportes an einer Zellmembran und einem unspezifischen Effekt, der sich positiv auf den Betroffenen im Sinne einer Placebo-Wirkung oder negativ im Sinne einer Nocebo-Wirkung auswirken kann.

 

Placebo-Wirkungen sind vor allem bei Erkrankungen ausgeprägt, deren Zustandekommen oder deren subjektive Auswirkungen mit Wahrnehmungen und ihrer Interpretation durch das Individuum verknüpft sind; typische Beispiele sind Depressionen, Schmerz oder Luftnot. Placebo-Wirkungen sind umso ausgeprägter, je mehr der Empfänger einer Intervention von ihrem Nutzen überzeugt ist. Diese Überzeugung hängt ab von der Bereitschaft, der Person, die die Intervention verabreicht oder durchführt, mit Vertrauen zu begegnen. Die Fähigkeit, anderen Menschen zu vertrauen, ist vor allem eine soziale Kompetenz, die mit frühen Bindungs-Erfahrungen zu wesentlichen anderen Menschen zu tun hat.

18.1.2018 (Do), 19:30

Sternwarte St. Margarethen, Basel

Aussenbereich unseres Sonnensystems und Exoplaneten: Besichtigung der Sternwarte St. Margarethen in Basel

Peter Fischlewitz, Astronomischer Verein Basel und Prof. Dr. Beat Fischer, Fachhochschule Nordwestschweiz

30.1.2018 (Di), 19:00

Museum.BL, Liestal

An den Grenzen der Steinherstellung – über transparenten Beton und 3D-Druck

Dr. Peter Kruspan, Holcim (Schweiz) AG

6.2.2018 (Di), 19:00

Museum.BL, Liestal

Unsichtbares sichtbar machen: Augmented Reality (AR) mit Smartphone und Brillen – Anwendungsmöglichkeiten und Projekte

Martin Christen, Dozent für Geoinformatik und Computergraphik, Institut Vermessung und Geoinformation, FHNW, Muttenz

28.2.2018 (Mi), 19:30

Gymnasium Laufen

Woher kommen die Bachforellen in unseren Bächen?

Barbara Berli, M.Sc., Salzburger Lab, Universität Basel

22.3.2018 (Do), 19:00

Museum.BL, Liestal

Mitgliederversammlung mit Verleihung des Franz Leuthardt Preises: Vortrag des Preisträgers

Preisträger und Thema werden Anfang 2018 bekanntgegeben