Exkursionsprogramm

Auf unseren teilweise mehrtägigen Exkursionen sind wir der unbelebten und belebten Natur auf der Spur. Bei Exkursionen mit beschränkter Teilnehmerzahl werden Mitglieder der NGBL zuerst berücksichtigt.

 

Für alle Exkursionen ist eine Anmeldung bei der jeweiligen Kontaktperson erforderlich. Beachten Sie die jeweilige Anmeldefrist und die benötigten Angaben in den an die Mitglieder verschickten Einladungen.

Das Exkursionsprogramm kann als pdf heruntergeladen werden.

 

EINLADUNG ZUR EXKURSION

 

Samstag, den 30. April 2022 14:00 Uhr

Das Schicksal unseres Abfalls: Die Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Basel

Leitung: Stephan Gutzwiller, Führungsteam Linie-e, Energie Zukunft Schweiz

 

In der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Basel werden pro Jahr rund 235'000 Tonnen Abfälle umweltgerecht entsorgt und thermisch verwertet. Der in der KVA verwertete Abfall stammt aus den Kantonen Basel-Stadt und Baselland, dem Landkreis Lörrach, sowie dem unteren Fricktal und Laufental/Schwarzbubenland. Aus der bei der Verbrennung entstehenden Abwärme produziert die IWB rund die Hälfte der Fernwärme für das Basler Fernwärmenetz, das längste der Schweiz, sowie Dampf für die Industrie und Strom. Die Abfallverwertung unterliegt strengen gesetzlichen Vorschriften. In der KVA werden die Abfälle umweltgerecht und sehr effizient behandelt. Die Anlage kann über 76% des Energiepotenzials des Abfallsnutzen. Das ist der höchste Energieeffizienzwert der 30 KVAs in der Schweiz.

 

Treffpunkt: Holzkraftwerk Basel AG, Besucherzentrum, Hagenaustrasse 70, 4056 Basel

Anreise: Bushaltestelle "Im Wasenboden" (Bus Nr. 36, 50), entlang der Flughafenstrasse Richtung Flughafen, rechts abbiegen in das Industriequartier hinab.

Das Besucherzentrum (grosse Glasfassade) ist angeschrieben.

 

Anmeldung: bis Dienstag, 19. April an Christine Baader, e-mail: christine.baader@ngbl.ch

Post an:Christine Baader, Biascastrasse 10, 4059 Basel, Tel: 079 126 1914

Mitglieder geniessen Vorrang, max. Zahl an Teilnehmenden: 20

 

Samstag, den 7. Mai 2022. 20.00 Uhr (Dauer ca. 2-3 Std.)

AMPHIBIEN - ZIEGELEI ALLSCHWIL

Leitung: Dr. Benedikt Schmidt, info fauna karch

Wir besuchen die Ziegelei Allschwil, ein artenreiches Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Hier leben Menschen und Amphibien auf engem Land zusammen.
Bei Tageslicht wird erst das Gebiet besichtigt. Wenn es dunkel wird, beobachten wir die Amphibien.

Die Gelbbauchunke (Bombina variegata) kommt im Gebiet der Ziegelei vor. (Photo:nabu.de)

 

TREFFPUNKT 19:45 AN DER BUSHALTESTELLE «ZUM SPORN», ALLSCHWIL

Bus Nr. 64 ab Allschwil «Ziegelei» (Verbindung mit Tram Nr. 6)
Abfahrt 19:37 in Richtung Oberwil, Hüslimatt, Ankunft «Zum Sporn»: 19:40

Anmeldung: bis Samstag, 30. April an Ila Geigenfeind
E-Mail: ila.geigenfeind@ngbl.ch
Post an: Ila Geigenfeind, Im Spitzacker 27, 4059 Basel (Talon siehe Rückseite) Telefon: 079 777 31 24
Mitglieder geniessen Vorrang, max. Anzahl Teilnehmende: 15

Die Exkursion findet nur bei gutem Amphibienwetter statt. Teilnehmende werden am Mittag über die Durchführung informiert (Bitte Telefon oder E-Mail bei der Anmeldung angeben)
Gute Schuhe und evtl. Taschenlampe

 

Dienstag, den 17. Mai 2022 9.50 Uhr

ZU SCHLANGEN UND EIDECHSEN

Leitung: Dr. Jean-Pierre Vacher (CEBC-Chizé), Dr. Sylvain Ursenbacher (info fauna karch), Dr. Valerie Zwahlen (Solothurn)

Der Bollenberg ist ein Hotspot für Reptilien im oberen Rheintal. Nicht weniger als sieben verschiedene Arten können hier beobachtet werden. Der Bollenberg ist ein Hügel am Fusse der Vogesen. Seit 2013 ist er ein Naturreservat. Das Reservat beherbergt eine der grössten Populationen der Westlichen Smaragdeidechse, eine Art, die hier ihre nördliche Verbreitungsgrenze erreicht, und in der Region als gefährdet gilt. Seit ca. 40 Jahren kann auch eine Population der Aspisviper beobachtet werden. Diese ist von allen anderen Populationen der Art isoliert. Nach einer Einleitung durch einen Mitarbeiter des Reservats werden wir wandern und nach Eidechsen und Schlangen Ausschau halten. Der Bollenberg bietet zusätzlich eine für trockene Kalkhügel typische, sehr reiche Flora und Fauna. Wir können uns auf zahlreiche Orchideen und aussergewöhnliche Arten, wie eine hübsche an Marienkäfer erinnernde Röhrenspinne, freuen.

westliche Smaragdeidechse (karch.ch)

Zum Mitnehmen empfohlen: gutes Schuhwerk, evtl. Sonnenschutz

TREFFPUNKT Bahnhof Rouffach, Elsass, Frankreich N47.959979 E7.312411 um 9:50 AM
HINFAHRT Basel ab 8:51, dann Umsteigen in Mulhouse Ville, der Zug fährt 9:20 von Mulhouse ab und kommt 9:44 in Rouffach an. Bei Anreise mit dem Auto: Autobahn A35 Richtung Strasbourg, dann Ausfahrt #29 „Rouffach Niederentzen“, dann Richtung Rouffach auf D18. Vor der Einfahrt ins Dorf Rouffach, folgen Sie dem Schild nach „Gare SNCF“ beim Kreisel (Achtung: rechts halten, um zum Bahnhof zu gelangen).
RÜCKFAHRT Zug ab Rouffach nach Mulhouse Ville, Abfahrten um 12:49, 14:14.
ANMELDUNG bis Mittwoch, 11. Mai an Brigitte Braschler; Mitglieder geniessen Vorrang.

E-Mail: brigitte.braschler@ngbl.ch
Post an: Brigitte Braschler, Kirchgasse 3, 4124 Schönenbuch (Talon siehe Rückseite)

Telefon: 078 925 88 18

 

Freitag, den 24. Juni 2022, 17.30 Uhr

EINE REISE DURCH DIE LICHTMIKROSKOPIE UND IHRE HEUTIGEN ANWENDUNGEN

Leitung: Pascal Lorentz, Leiter Mikroskopie Facility und Verdon Taylor, Professor für Embryologie und Stammzellbiologie

Die Lichtmikroskopie hat die moderne Biologie grundlegend revolutioniert, indem sie den Forschenden ein Fenster zur zellulären und molekularen Welt geöffnet hat. Zum einen hat es die Entdeckung des grün fluoreszierenden Proteins im Jahre 1962 möglich gemacht, die räumliche und zeitliche Verteilung von Strukturen in lebenden Zellen zu untersuchen. Zum andern war die Entwicklung der «super-resolution» Mikroskopie, für die 2014 mehrere Forschende mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden, ein weiterer Meilenstein. Die Grenzen der Auflösung wurden vom Mikrometer- in den Nanometerbereich verschoben.
Das Departement Biomedizin vereint Grundlagen- mit klinischer Forschung, damit ein direkter Nutzen für die Patienten entsteht. Die Lichtmikroskopie spielt dabei in vielen Experimenten eine wichtige Rolle.

Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise durch die Entwicklung der Lichtmikroskopie und erfahren Sie von einem Forscher, wie die Technologie heute angewendet wird. Nach dem Vortrag erhalten Sie die Gelegenheit verschiedene Geräte zu besichtigen und sie hautnah zu erleben.

TREFFPUNKT: Vor dem Gebäude, Departement Biomedizin, Mattenstrasse 28, 4058 Basel
ANREISE: Tramlinie 2 oder 6 bis Haltestelle Gewerbeschule oder Buslinie 30 bis Haltestelle Mattenstrasse, dort jeweils ca. 200 m

zu Fuss. Das Parkhaus Messe ist ca. 400 m entfernt. ANMELDUNG Bis Freitag, 17. Juni an Christine Baader

E-Mail: christine.baader@ngbl.ch
Post an: Christine Baader, Biascastrasse 10, 4059 Basel (Talon siehe Rückseite) Telefon: 079 126 19 74
Mitglieder geniessen Vorrang, max. Zahl an Teilnehmenden: 15